Stephanuskirche Gebersdorf

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Blick in die Kirchengeschichte

Die Wurzeln der Kirchengeschichte Gebersdorfs führen nach Fürth.
Zuerst die St. Michaelskirche und seit 1826 die Auferstehungskirche in Fürth waren für die Gebersdorfer (erste urkundliche Erwähnung von Gebersdorf: 1303) bis zum Bau der eigenen Stephanuskirche ihre kirchliche Heimat.

Der städtischen Eingemeindung Gebersdorfs im Jahre 1899 nach Nürnberg folgte erst 1938 die kirchliche Neuorientierung von Fürth zum Dekanat Nürnberg hin.

Mit dem Zuwachs der Bevölkerung wuchs zu Beginn des 20. Jahrhunderts auch der Wunsch nach einer eigenen Kirche. Erstmals wurden im Jahre 1921 im Saal der Gastwirtschaft Voit in Gebersdorf Gottesdienst gehalten und dem Kirchenbauverein gelang es, die Genehmigung zum Bau eines Gotteshauses in Gebersdorf zu erhalten. Die Stephanuskirche wurde von dem Nürnberger Architekten, Dipl.-Ing. Christian Ruck entworfen. Die bauliche Ausführung übernahm der Baumeister Karl Schönweiß aus Fürth-Burgfarrnbach.

Am 1.Advent, 29.November 1931 wurde die Kirche um 14:00 Uhr durch Kreisdekan W. Rüdel aus Ansbach eingeweiht.

1939 wurde die Doppelgemeinde Gebersdorf/Großreuth mit Kleinreuth zum exponierten Stadtvikariat mit Pfarramt und eigener Siegelführung erhoben.

1940 wurde das Vikariat in eine Pfarrei umgewandelt.

1964 wurden die Gemeinden Gebersdorf/Großreuth mit Kleinreuth getrennt. Gebersdorf erhielt ein eigenes Gemeinde- und Pfarrhaus und wurde eigenständige Gemeinde.

1970 wurde der zweigruppige Kindergarten, Gebersdorfer Straße 163 eingeweiht.

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