Stephanuskirche Gebersdorf

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Baugeschichte Chronologie

Gemh.

1. Baugeschichte - Stephanuskirche Gemeindehausneubau

2005 

Der KV plant das Gemeindehaus zu renovieren und gleichzeitig den neuen Bedürfnissen entsprechend zu vergrößern.

2006 

Das Kirchenbauamt Nürnberg erstellt ein Gutachten über Renovierungsmöglichkeiten des  Gemeindehauses.

Die Landeskirche,  empfiehlt nach Sichtung des Gutachtens: „Abriss des alten Gebäudes!"

2007 

Gespräche mit München wegen der Finanzierung!

Klärung der Finanzierungsmöglichkeiten innerhalb der Gemeinde!

Die Landeskirche sagt eine großzügige Unterstützung zu.

Die Gemeinde verzichtet auf das Pfarrhaus (wird nun angemietet).

          

Gründe für den Neubau:

  • Das Raumangebot im Gemeindehaus ist seit langer Zeit nicht ausreichend;                                                                  ein sehr großes Problem ist dabei der kleine Saal, der auch noch im ersten Stock für so manchen nicht erreichbar ist. Fluchtwege fehlen; die Jugendräume im Keller sind wegen der Raumhöhe (2 Meter) zu schließen.
  • Die Renovierungskosten (Gutachten des KBA) sind so hoch, dass eine Renovierung nicht vertretbar erscheint (schlechte Bausubstanz, ungenügendes Raumangebot)
  • Manche Räume entsprechen nur bedingt dem heutigen technischen Stand

Nach Sichtung der Unterlagen und einer Ortsbegehung haben das KBA in Nürnberg und der Ansprechpartner der Landeskirche in München einen Neubau befürwortet.


2008

Erste Gemeindeversammlung 

    „Warum wir ein neues Haus bauen wollen und sollten!“

    Einbindung der ehrenamtlichen Mitarbeiter/-innen in die Planung des Raumprogramms

    Besuchstour: neue Gemeindehäuser in der Umgebung!

    Planung des Neubaus mit einer Gruppe Kinderkrippe, die sich aber aus 

    Platzgründen nicht verwirklichen lässt.

    Erarbeiten von Kriterien für einen Neubau: Barrierefreiheit und ökologisch verantwort-

    liche Bauweise (hierbei konnten wir viele Wünsche allerdings aus Kost- 

    engründen nicht umsetzen.)

                                                                                             

2009

Februar: Architektenwettbewerb

Der Kirchenvorstand beschließt für den Bau eines neuen Gemeindehauses eine Mehrfachbeauftragung von 3 Architekturbüros für einen vereinfachten Vorentwurf mit einfachem Modell durchzuführen.

- Bildung einer Jury mit Herrn Kirchenbaudirektor Hein, Landeskirche

- Zweite Gemeindeversammlung und Beschluss im KV

Der Entwurf von Architekt Markus Hilpert, Architekturbüro Hilpert und Kretschy bekommt den Zuschlag zum Neubau.

Modell

2010

Erstellung der Gewerke: Böden, Sanitär, Heizung, Beleuchtung  und Erstellung eines  Kostenplans

Erste Ausschreibung der Gewerke.

Juni: Auszug aus dem Pfarrhaus und September Abschiedsfest vom alten Gemeindehaus mit Gottesdienst. Alle Gruppen und Kreise wurden an verschiedenen Orten untergebracht. Das Pfarramt wurde in das Mitarbeiterzimmer des Kindergartens verlegt.

Beginn der zweijährigen „Wüstenzeit“

Geplanter Baubeginn war: Oktober 2010

Problem: Die Genehmigung der Stadt war noch nicht da.

2011

Das zermürbende „Hin und Her“ hatte ein Ende!

September: Abriss des alten Hauses

Oktober: Baubeginn

Abbruch

2012

Am 3. März 2012 Richtfest mit Grundsteinlegung

Richtfest

Am 1. Advent, 2. Dezember die Einweihung.

(Anmerkung: Am 1. Advent 1931 wurde die Stephanuskirche eingeweiht.)

Einweihung

2. Kurze Baubeschreibung:

Mit dem ebenerdigen und barrierefreien Gemeindehausneubau wird unsere Stephanuskirche in ihrer ursprünglichen Form wieder deutlicher wahrgenommen.

Die Anordnung der Gebäude nordöstlich um die Kirche herum kann als „freundliche Umarmung“ versinnbildlicht werden. Dadurch wurde eine Art Atrium geschaffen, das uns bei vielen Festen einen schönen Rahmen schenken wird. Die gläserne Fassade zum Innenhof-Atrium gibt dem neuen Gemeindehaus einen sehr transparenten und einladenden Charakter.

Bei der Raumstruktur wurde versucht, die verschiedenen Nutzungsbereiche Pfarramt, Jugendbereich, Mehrzweckraum   und Saal zu entzerren. Die Topographie des Grundstücks wurde genutzt, um im Souterrain einen eigenen, separaten Jugendbereich mit vorgelagerter Jugendwiese zu schaffen. 

Das Foyer erschließt zentral Saal und Mehrzweckraum. Beide Räume können zum Foyer hin geöffnet werden.  

Das Gebäude wurde als Massivbau erstellt.  Die Dachkonstruktion ist als Satteldach mit Ziegeldeckung fertiggestellt worden.

Alle Räume sind barrierefrei erschlossen, der Zugang zu den Jugendräumen erfolgt über eine Treppe vom Foyer aus bzw. über den Neumühlweg.

Johannes Scholl

Gehbau

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