Stephanuskirche Gebersdorf

- +

Diakonieverein Großreuth/Gebersdorf e.V.

Auflösung des Diakonievereins  - Bericht von der Jahreshauptversammlung März 2018

„Zweck erfüllt“ - unter diesem Thema haben wir die Auflösung unseres Diakonievereins gesehen. Die Mitgliederversammlung hat dem Antrag des Diakonieausschusses entsprochen und der Auflösung des Vereins zugestimmt.

Der Diakonieverein hat sich seit 1992, als man sich zu einem größeren Diakonieverbund im Nürnberger Südwesten zusammenschloss, zu einem Förderverein für die häusliche Krankenpflege gewandelt. 

Die ambulante Krankenpflege wird nun seit einigen Jahren in bewährter Form durch das Diakonie Team Noris der Stadtmission durchgeführt. 

Der Diakonieverein war über viele Jahre immer ein sehr belebendes diakonisches Element unserer Gemeindearbeit. Marie Schlund war die erste Schwester nach der Gründung des Vereins, in der Kriegszeit erhielt sie Hilfe von Christiane Hirschmann.. Später folgten Marie Ittner, Christine Nahr, Gertrud Schwanitz, Martha Leininger. 

Die Diakonisse Frieda Oeder begann 1968 ihren Dienst in der Diakoniestation unserer Gemeinden, erstmals mit einem PKW. Bis dahin mussten die Schwestern ihren Dienst mit dem Fahrrad erledigen. 

Als Nachfolger wurde 1982 ein ausgebildeter  Krankenpfleger, Michael  Neunhöffer, angestellt. Unter seiner Leitung verschmolz dann die Arbeit der umliegenden Diakonievereinen zum Diakonischen Zentrum Südwest in der Georgstraße im Stadtteil St. Leonhard. Dort entstand 1988 auch eine Kurzzeitpflegestation, die unser diakonisches Angebot für viele Menschen segensreich erweiterte,  aber aus finanziellen Gründen leider 2004 an die Stadtmission übergeben wurde und wenige Zeit später von der Stadtmission nicht mehr weitergeführt werden konnte.

Der Diakonieverein hat sich in all den Jahren seines Bestehens für die Krankenpflege sehr engagiert.  Durch ihn konnte die Arbeit der  Gemeindeschwestern  finanziert werden.

Danach wurde die Arbeit in der Kurzzeitpflege mit seiner Unterstützung möglich und im Gemeindeleben wurde durch sein Wirken die Diakonische Gesundheitsreihe zu einem belebenden Element unserer Gemeinden eingerichtet. 

Ein herzliches „Vergelt´s Gott“ ...

… sagen wir allen Vereinsmitgliedern für ihre treue Verbundenheit mit unserem Diakonieverein. Dadurch wurde diakonisches Arbeiten erst möglich gemacht, jetzt wird dieser Dienst vollständig in die Hände der Stadtmission gegeben, die für uns diesen wertvollen Dienst der ambulanten Krankenpflege übernommen hat. 

Als Gemeinde bleiben wir der Diakonie Team Noris gGmbH weiter verbunden und wissen unser Anliegen in guten Händen. 

Ein Dankeschön auch an alle, die im Diakonieausschuss über viele Jahre  ehrenamtlich und so engagiert mitgewirkt haben. Eine gute Weggemeinschaft endet mit der Auflösung des Diakonievereins. Das Vermögen des Vereins wird wie es die Satzung vorsieht, wenn es keine Gläubigeransprüche gibt, zu gleichen Teilen der Stephanus- und der Thomaskirche für diakonische Zwecke zugeführt.

Johannes Scholl, 2. Vorsitzender


Für Informationen steht Ihnen bereit: 

  • Thomas Brandl, Pfarrer, 1.Vorsitzender, Telefon 61 35 62
  • Johannes Scholl, Pfarrer 2.Vorsitzender, Telefon 67 36 70 
  • Ansprechpartner für Krankenpflege: www.diakonie-team-noris.de

Aktuelle Informationen