Gemeindehaus-Neubau – es ist geschafft!

Am 31.12.2019 war es soweit. Die letzten Raten für die Bezahlung des Gemeindehausneubaus der Stephanuskirche wurden überwiesen. Seitdem sind wir schuldenfrei. Wir haben etwas Außergewöhnliches geschafft. Innerhalb von 7 Jahren haben wir alle Darlehen für den Neubau zurückzahlen können. Dank Ihrer aller Hilfe! Denn für die außerplanmäßig hohen Rückzahlungen wurden alle Überschüsse/Einnahmen aus den Gemeindefesten, aus der Sparschwein-Aktion, aus dem Weinverkauf, aus den Verkäufen des Bastelkreises und all den anderen Aktionen in den 7 Jahren verwendet.

Vielen, vielen Dank dafür!

Was hat denn nun unser Gemeindehaus gekostet? Ich habe eine Aufstellung der Kosten und der Einnahmen gemacht:

Gesamtkosten inkl. Zinsen1.502.363,06 €
Diverse Zuschüsse / Unterstützungen832.573,00 €
Erlöse aus Grundstücksverkäufen und Aufnahme von 4 Darlehensverträgen440.000,00 €
Entnahme aus der Rücklage40.000,00 €
Eigenleistungen durch Gemeindeglieder20.310,72 €
Unterstützungen durch den Bastelkreis21.536,00 €
Erlöse aus den Gemeindefesten13.600,00 €
Zuwendungen aus der Kirchgeldaktion9.516,34 €
Erlöse aus dem Weinverkauf, Verkauf von Predigt-Heftchen, Verkauf von Dachziegeln, Altmetallaktion beim Abriss des alten Gemeindehauses und unsere Sparschweinaktion22.766,34 €
Spenden für den Neubau des Gemeindehauses102.060,66 €
Gesamtkosten1.502.363,06 €
./. Zuschüsse / Unterstützungen832.573,00 €
./. Finanzierungen und Grundstücksverkäufe440.000,00 €
./. Eigenleistungen/Spenden/Erlöse229.790,06 €
Restbetrag0,00 €

Wir sind schuldenfrei. Zeit zum Durchschnaufen. Zeit zum Luft holen. Zeit, um die Corona-Zeit gut zu überstehen. Aber auch Zeit, um Neues anzugehen.

Denn: „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ (Spruch von Sepp Herberger-ehemaliger Nationaltrainer der Fußball-Weltmeistermannschaft von 1954).

Unser Kindergarten wird langsam zum „Problemfall“

Die Mängelliste wird immer länger. Eine Renovierung/Modernisierung/Generalsanierung ist immer unausweichlicher. Jedoch wurde bei einer Besichtigung des Baureferates der Landeskirche schnell klar, dass eine Renovierung unwirtschaftlich ist und daher ein Neubau die wahrscheinlichere Variante sein wird. Viele Gespräche sind bereits geführt, Zusagen für Fördergelder eingeholt und die Finanzierungsmöglichkeit der Gemeinde dem Landeskirchenamt vorgestellt worden. Sowohl vom Kirchenvorstand als auch von der Landeskirche wurden die finanziellen Rahmenbedingungen genehmigt. Jetzt geht es um die Planung. Mehrere Architekturbüros wurden angeschrieben.

Es geht voran

Unser größtes Ziel ist: Das Bringen und Abholen der Kinder von der vielbefahrenen Gebersdorfer Straße zum Dr.- Jürgen-Feldmeier-Weg hin und den Zugang somit hinter das Gemeindehaus zu verlagern. Ein ehrgeiziges Projekt haben wir erfolgreich mit Ihnen zusammen geschafft. Ein Neues liegt vor uns. Aber auch das werden wir mit Ihnen zusammen wieder gut schaffen! In regelmäßigen Abständen werden wir Sie über den aktuellen Stand des Projektes informieren.

Jürgen Staub, Kirchenpfleger

Spülmaschine und Corona

Unsere Industriespülmaschine im Gemeindehaus ist dafür ausgelegt, quasi rund um die Uhr zu laufen. Damals wurde dieses Industriegerät gewählt, um bei Festen und Feiern ein entsprechend großes Geschirrvolumen in kurzer Zeit bewältigen zu können. Um Spülgänge von ungefähr 90 Sekunden zu ermöglichen, wird mit einer hohen Temperatur gearbeitet und das Wasser wird bei jedem Spülgang automatisch mit der notwendigen Menge Spülmittel und Klarspüler angereichert. Dafür sind in der Maschine viele Pumpen und Filter verbaut.

Durch die lange Standzeit haben diese aber nun den Dienst quittiert und ein größerer Wasserschaden konnte zum Glück noch verhindert werden. Die Reparatur wurde damals auf 2.000€ geschätzt.

Andreas Freitag hat sich dann dankenswerterweise spontan als Wasserspezialist dem Thema angenommen. Wir haben lieber nicht so genau nachgefragt, was das an Nerven gekostet hat, aber am Ende konnte er stolz verkünden, die Maschine läuft wieder, wie sie soll!

Ist das Wochenende erst ruiniert…

…, kann man noch diverse andere Kleinigkeiten in der Gemeinde erledigen. Neben dem Tausch von Außenwasseranschlüssen, dem Anbringen der automatischen Bewässerung für die neugepflanzte Hecke wurde auch das Lesepult im Gemeindehaus verbessert. Auf der Unterseite wurden kleine Steckerdosen für Mikrofonkabel angebracht. In der Vergangenheit konnte die darin verbaute Tonanlage nicht richtig benutzt werden, weil man an die Anschlüsse kaum herankommt. Jetzt ist es ganz einfach!

Unsere Apfelbäume vor der Kirche tragen regelmäßig so viele Äpfel, dass diese unter der großen Last ganz krumm geworden sind. Die alten Pflöcke waren schon verrottet, der neue ist aber wie auf dem Bild unschwer zu erkennen auch nicht wirklich dazu geeignet gewesen, den Baum wieder gerade zu richten.

Um einen geraden Wuchs zu erreichen und auch aufgrund der großen Trockenheit haben wir die Äpfel dann teilweise entfernt. Hoffentlich wird es in ein paar Jahren besser, wenn der Stamm etwas dicker geworden ist und die Wurzeln auch guten Halt im Boden haben.

Für den Bauausschuss – Christian Fenn