Innehalten: Gebete für den Frieden

Gefaltete Hände halten eine brennende Kerze

Unsere Welt wird von gewaltsamen Konflikten und Kriegen erschüttert. Menschen verlieren alles, müssen ihre Heimat verlassen und sind auf der Flucht. Andere sterben durch Gefechte oder in direkter Folge von militärischer Gewalt.

In beiden Kirchen, Stephanus und Thomas, laden wir herzlich zu Friedensgebeten ein. In den Gebetsecken finden Sie Kerzen, Bibeltexte, Stifte und Karten für eigene Gebete und Gedanken sowie Gebetsvorschläge. Sie finden dort auch Hinweise für Spenden. Die Kirchen sind tagsüber fast immer offen.

Rückblick Osterfrühstück

Fleißige Hände haben geplant, gebastelt, dekoriert, gebacken, eingekauft und angerichtet. Um 5:00 Uhr morgens war in der Küche des Gemeindehauses schon reges Treiben. Wir freuen uns, dass viele nach dem Gottesdienst das Angebot zum gemeinsamen Frühstück angenommen haben. Wir wurden mit einer reichlichen Auswahl von süß bis herzhaft bedient. Im Garten der Kirche gab es für Kinder auch traditionell leckere Geschenke des Osterhasen zu finden.

Die Stephanusgemeinde bedankt sich bei allen Helferinnen und Helfern, die uns diesen tollen Ostermorgen ermöglicht haben!

Osterfrühstück im Gemeindehaus

Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause dürfen wir heuer wieder ein Osterfrühstück am Ostersonntag, 17. April nach dem Gottesdienst anbieten.

Blick ins Gemeindehaus der Stephanuskirche. Tische sind festlich eingedeckt für das Osterfrühstück.

Im Anschluß an das Osterfeuer vor der Kirche (Beginn 5:30 Uhr) und dem Osternachts-Gottesdienst in der Morgendämmerung laden wir wieder herzlich zum traditionellen Osterfrühstück im Gemeindehaus ein.

Bei einer ersten Tasse Kaffee (natürlich fair gehandelt aus unserem Shalomladen) oder Tee und einem reichhaltigen Frühstücks-Büffet freuen wir uns auf nette Gespräche in fröhlicher gemeinschaftlicher Runde.

Für Ihre Sicherheit

Im Gemeindehaus und in der Kirche muss weiterhin eine FFP2 Maske getragen werden. Dies gilt auch im Sitzen, wenn der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Für den Ostergottesdienst bedeutet dies, dass vor der Kirche am Feuer keine Maskenpflicht besteht. Aufgrund der Teilnehmerzahl in der Kirche muss hier dauerhaft die FFP2 Maske getragen werden und es gibt zusätzlich auch gekennzeichnete Plätze.

Dekoration für das Osterfrühstück.

Im Gemeindehaus haben wir für Sie kleine Tischgruppen bereitgestellt, an denen wie im Restaurant keine Maske getragen werden muss. Wenn Sie Ihren Sitzplatz verlassen, bitten wir Sie aber auch hier eine FFP2 Maske zu tragen.

Am Buffett werden Sie von uns ganz individuell nach Ihren wünschen bedient und können aus unserem reichhaltigen Angebot auswählen, was Sie mögen.

Eingeladen sind alle, die gern in fröhlicher Runde frühstücken möchten – wir freuen uns auf Sie!

Ökumenischer Kreuzweg von Heilig Kreuz nach Stephanus

am Freitag, 1. April 2022 um 18 Uhr

Auch heuer planen wir in der Passionszeit einen ökumenischen Kreuzweg. Wir wollen gemeinsam unterwegs sein, uns auf die Wurzeln unseres christlichen Glaubens besinnen, die Leidensgeschichte Jesu neu hören und bedenken, beten und singen.

Am Freitag, 1. April 2022 gehen wir mit der Gemeinde Heilig Kreuz den diesjährigen Kreuzweg. Wir beginnen um 18 Uhr in der Kirche Heilig Kreuz und werden gegen 18.45 Uhr zur Schlussandacht in der Stephanuskirche eintreffen.

Marga Staufer

Landeskirche unterstützt Menschen aus der Ukraine mit 100.000 Euro

Oberkirchenrat Michel Martin: großartige Unterstützungsbereitschaft


Die bayerische Landeskirche unterstützt die Menschen aus der Ukraine mit 100.000 Euro aus Mitteln der Katastrophenhilfe. Das gab Oberkirchenrat Michael Martin heute bekannt. Ein Teil des Geldes komme Gemeinden der Deutschen Evangelisch-Lutherischen Kirche in der Ukraine zugute etwa für den Kauf von Lebensmitteln. Der ukrainische Bischof Pavlo Shvartz werde in Kürze konkrete Anforderungen der besonders bedürftigen Gemeinden schicken.

Mit einem weiteren Teil des Geldes werden die lutherischen Kirchen in Polen und Ungarn unterstützt in ihrer Hilfe für die Geflüchteten aus der Ukraine. Oberkirchenrat Michael Martin beobachtet derzeit eine „unglaubliche Bereitschaft zur Hilfe“ in Bayern. Täglich erreichten ihn Emails von einzelnen Personen und aus Kirchengemeinden, die nachfragten, in welcher Weise sie helfen könnten. „In der aktuellen Situation ist es vor allem wichtig, dass wir koordiniert vorgehen“, betont Martin. Im Zentrum stehe die finanzielle Unterstützung der Gemeinden in der Ukraine und der evangelischen Kirchen in Polen und Ungarn bei ihrer Hilfe für Geflüchtete an der ukrainischen Grenze. Sachspenden hätten derzeit wenig Sinn, „weil sie aufgrund der Kriegshandlungen nicht durchkommen werden und mit dem Einkauf vor Ort gezielter geholfen werden kann“, erläutert Martin.

Mit großer Freude beobachte er die Bereitschaft und das Engagement staatlicher Stellen, in Bayern Geflüchtete aus der Ukraine aufzunehmen. Das sei eine „völlig andere Haltung den Geflüchteten gegenüber als in früheren Jahren“, so Martin. „Gleichzeitig fordert das uns aber auch in Bayern zu einer guten Kooperation aller Unterstützungen heraus“.

München, 1. März 2022
Johannes Minkus, Pressesprecher

Ukraine: Immer mehr Menschen brauchen Hilfe

Frau mit Kind macht sich zu Fuß auf den Weg über die Grenze nach Polen. Sie hat einen großen Rollkoffer dabei.
Flüchtlinge an der Grenze zu Polen. Die Männer bleiben zurück, um das Land zu verteidigen. Foto: Frank Schultze

Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet weiter dringend um Spenden für die Menschen in der Ukraine und die in die Nachbarstaaten Geflohenen. Bislang haben sich 520.000 Menschen außer Landes in Sicherheit gebracht, vor allem Frauen und Kinder. „Stündlich steigt die Zahl der Menschen, die über die Grenzen nach Polen, Rumänien, Ungarn, in die Slowakei und die Republik Moldau fliehen“, sagt Martin Keßler, Direktor Diakonie Katastrophenhilfe. „Es wird in den kommenden Tagen darum gehen, Orientierung zu bieten und Nothilfe zu leisten. Wir rechnen damit, dass der Bedarf an Hilfe noch deutlich zunehmen wird.“

Die Diakonie Katastrophenhilfe hat bereits vergangene Woche einen Nothilfefonds mit zunächst 500.000 Euro aufgelegt. „Unsere Partner in der Ukraine und den Nachbarländern können so schnell und unbürokratisch Nothilfe leisten“, erläutert Michael Frischmuth, Leiter Programme Diakonie Katastrophenhilfe. Zu den Soforthilfen gehören Nahrungsmittel, Trinkwasser oder die Bereitstellung von Notunterkünften. Gemeinsam mit Partnern in Polen, Tschechien, der Slowakei und Ungarn werden aktuell weitere Hilfsmaßnahmen geplant.

„Wir konzentrieren unsere Hilfe zunächst auf die Menschen, die nach Polen und in andere Nachbarländer fliehen. An den Grenzen warten Zehntausende Menschen bei klirrender Kälte“, sagt Frischmuth. „Für die Menschen, die in die Nachbarländer geflohen sind, bereiten wir Bargeldhilfen vor, so dass sie sich lebenswichtige Güter nach Bedarf kaufen können.“

Neben der Hilfe in den Nachbarländern bereitet die Diakonie Katastrophenhilfe mit ukrainischen Partnern Maßnahmen in der Ukraine selbst vor. „Besonders hart trifft es diejenigen, die ohnehin schon hilfebedürftig waren und in der Nähe der Kontaktlinien im Osten des Landes leben, sowie Menschen mit eingeschränkter Mobilität, alte und kranke Menschen“, so Frischmuth weiter. Die Partner bieten auch psychosoziale Hilfe an.

Die Diakonie Katastrophenhilfe ist seit Beginn des Konflikts 2014 über viele Jahre in der Ukraine aktiv und verfügt sowohl in der Ukraine, als auch in den Nachbarländern über ein Netzwerk von erfahrenen Nothilfeorganisationen. Auch im Rahmen des kirchlichen Hilfsnetzwerks ACT Alliance wird Unterstützung geleistet.

Weitere Informationen

Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden:

Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin,
Evangelische Bank,
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Ukraine Krise

Online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/

Weltgebetstag aus England, Wales und Nordirland

Sonntag, 6. März 2022 um 10:15 Uhr in der Stephanuskirche in Gebersdorf

Einladung Weltgebetstag aus England, Wales und Nordirland 2022 zum Thema: Zukunftsplan Hoffnung. Eine Blume wächst auf einem Weg unter einem Regenbogen. Am Himmel ist eine weiße Taube zu sehen und der Weg führt durch eine geöffnete Tür.

Weltweit blicken Menschen mit Verunsicherung und Angst in die Zukunft. Die Corona-Pandemie verschärfte Armut und Ungleichheit. Zugleich erschütterte sie das Gefühl vermeintlicher Sicherheit in den reichen Industriestaaten. Als Christ*innen jedoch glauben wir an die Rettung dieser Welt, nicht an ihren Untergang! Der Bibeltext Jeremia 29,14 des Weltgebetstags 2022 ist ganz klar:

„Ich werde euer Schicksal zum Guten wenden!“

Bei allen Gemeinsamkeiten hat jedes der drei Länder des Vereinigten Königreichs seinen ganz eigenen Charakter: Seine Hauptstadt London ist wirtschaftliches Zentrum sowie internationale Szene-Metropole für Mode und Musik. Wales, das sich nie von der Schließung der Kohleminen in den 1980er Jahren erholt hat. Nordirland mit seiner grünen Landschaft und gleichzeitig tiefen Wunden aus den jahrzehntelangen gewaltsamen Konflikten zwischen den protestantischen Unionisten und den katholischen Republikanern.

Gemeinsam wollen wir Samen der Hoffnung aussäen! Seien Sie mit dabei und werden Sie Teil der weltweiten Gebetskette!

Friedensgebet in der Lorenzkirche

Samstag, 16.00 Uhr, Friedensgebet für die Ukraine, Lorenzkirche Nürnberg

Symbolbild Lorenzkirche.
Quelle: https://evangelischetermine.citykirche-magazin.de/img/default-261.jpg

Besorgniserregende Nachrichten erreichen uns aus der Ukraine. Das Gebet für den Frieden ist wichtiger denn je.

Stadtdekan Dr. Jürgen Körnlein: „Wir sind erschüttert, dass der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland nicht mit Worten und Verhandlungen geklärt werden konnte und nun Gewalt und Krieg über der Ukraine hereinbricht. Daher ist es nun umso wichtiger für den Frieden zu beten!“

Regionalbischöfin Elisabeth Hann von Weyhern, Stadtdekan Dr. Jürgen Körnlein und Dr. Sabine Arnold (Projektleiterin „Aussiedlerseelsorge“ der SinN-Stiftung) laden deshalb am kommenden Samstag um 16 Uhr zu einem Friedensgebet für die Ukraine in die Lorenzkirche Nürnberg ein. Das Gebet wird dreisprachig (Deutsch, Ukrainisch und Russisch) erfolgen und durch Anzhela Korzhova übersetzt werden.

Die Kurzansprache übernimmt Regionalbischöfin Hann von Weyhern. Dr. Sabine Arnold von der SinNStiftung wird von Gesprächen mit Betroffenen berichten.
Stadtdekan Dr. Jürgen Körnlein und Pfarrer Dr. Grassmann werden sich am Gebet beteiligen. Es besteht die Möglichkeit des Anzündens von Gebetskerzen.

Termin:

Friedensgebet für die Ukraine
26. Februar 2022, 16 Uhr, Lorenzkirche Nürnberg
Es gilt Maskenpflicht und 1,5 m Abstand
Herzliche Einladung!

Friedensgebet für die Ukraine

von Heinrich Bedford-Strohm, Landesbischof der evang.- luth. Kirche in Bayern

Hände zum Gebet gefaltet in einer Kirche

Ewiger Gott,

vor Dich bringen wir an diesem Tag unsere Fassungslosigkeit, unsere Trauer und unseren Zorn. Die diplomatischen Bemühungen, auf die wir so gehofft hatten, haben nicht zum Ziel geführt. Die Sprache der brutalen Gewalt gibt jetzt den Ton an. Der Machthunger hat die Oberhand behalten gegenüber der Vernunft.

Sei Du jetzt bei den Menschen in der Ukraine, die durch die Gewalt der Waffen in Not und Gefahr sind. Lass sie spüren, dass überall auf der Welt Menschen für sie beten.

Sende Du Deinen Geist in die Herzen derer, die verantwortlich sind für aggressive Gewalt. Lass sie erkennen, dass durch die Gewalt alle verlieren. Öffne ihre Herzen, dass sie sich anrühren lassen von dem leid, dass ihre Gewalt verursacht.

Sei bei denen, die jetzt politische Verantwortung tragen und die richtigen Entscheidungen zu treffen haben. Öffne Wege, der militärischen Gewalt die Klarheit in der Verurteilung des Unrechts, wirksame Gegenmaßnahmen und eine Deeskalation der Gewalt entgegenzustellen.

In uns allen stärke das, was die Basis unseres Lebens ist: Stärke unseren Glauben. Stärke unsere Hoffnung. Stärke unsere Liebe.

Auf dich vertrauen wir – auch jetzt.

AMEN

Ökumenischer Ausflug in die St. Martha-Kirche

Die Veranstaltung kann leider nicht durchgeführt werden!

Wir planen einen Ausflug in die neu aufgebaute Marthakirche. Bei einer sachkundigen Führung wollen wir die Kirche kennenlernen und uns über die Besonderheiten des evangelisch-reformierten Glaubens informieren.

Folgendes Programm ist vorgesehen:

Nach den Gottesdiensten der Heilig Kreuz-Kirche und der Stephanuskirche

  • 11.22 Uhr Abfahrt mit dem Bus Nr. 67 an der Haltestelle Hoheneckerweg,
  • 11.23 Uhr an der Bibertstraße nach Röthenbach, Weiterfahrt mit der U2 zum Plärrer und mit dem Bus Nr. 36 zum Hauptmarkt
  • 12.30 Uhr Mittagessen im Bratwurst-Röslein, anschließend Spaziergang zur Martha-Kirche
  • 15.00 Uhr Kirchenführung

Es ist auch möglich, nur an der Kirchenführung um 15 Uhr teilzunehmen.
Anmeldeflyer liegen in den Gemeinden aus. Wir bitten um Anmeldung bis zum
3. März in den Pfarrämtern.

Auf Ihre Teilnahme freut sich der Ökumenekreis von Heilig Kreuz und Stephanus.

Marga Staufer