Weihnachten ist Party für Jesus!

Symbolbild: Maria und Josef als Holzfiguren vor einer Krippe

Mit diesem Zitat von D. Kallauch lädt die Thomaskirche alle Kinder und Eltern ein und auch wir möchten gerne dieses Angebot weitersagen:

An Weihnachten freuen wir uns darauf, dass Jesus geboren wird. Natürlich wollen wir gerne Geburtstag mit ihm feiern und uns gemeinsam mit anderen freuen, dass Gott ganz nah zu uns kommt.

Uns ist es sehr wichtig, dass ihr gesund bleibt und trotzdem Weihnachten feiern könnt. Darum haben wir uns überlegt, dass wir euch dieses Jahr mal ganz anders zum Krippenspiel in unsere Thomaskirche einladen. Das Krippenspiel-Team und das Musik-Team bereiten den Gottesdienst so vor, dass ihr ihn am Heiligen Abend ab 15 Uhr von eurem warmen Zuhause aus mit eurer Familie anschauen könnt.

Wenn ihr den Krippenspielgottesdienst anschaut, könnt ihr sehen, wie viele andere Familien dies auch tun. Das wichtigste ist, dass wir wissen, dass Jesus an diesem Abend zu uns nach Hause kommt.

Wir freuen uns auf euch und wünschen euch ein friedliches, fröhliches und gesegnetes Weihnachtsfest!

Eurer Krippenspiel-Team, Musik-Team und eure Pfarrerin Juliane Jung

Komm und sieh

Ein weihnachtliches Bodenbild in der Thomaskirche

Die Adventszeit ist die Zeit des Wartens auf das Kommen unseres Heilands. Es ist einerseits eine dunkle Zeit, außen und auch immer wieder in uns.

Andererseits leuchten die Lichter nie heller in der Dunkelheit als in der Adventszeit. Überall sehen wir Lichterketten und Weihnachtsbäume – die Sehnsucht der Menschen nach dem Licht ist selten so sichtbar. Es ist eine Zeit des Wartens, dass wir dieses Licht erleben dürfen, spüren dürfen.

Mit dieser Sehnsucht nach Licht sind Sie eingeladen, in die offene Kirche zu kommen und das Advents- und Weihnachtsbild zu betrachten und zu bedenken. Kommen Sie, einfach so, mitten aus dem Alltag, nehmen Sie wahr, was in Ihrem Leben gerade ist und begegnen Sie Jesus, der als Kind in der Krippe zu finden ist. Und nehmen Sie etwas von der Begegnung mit nach Hause.

Ein Begleitblatt leitet Sie an, Sie können auch einen Text und ein Video zum Bodenbild anhören/ansehen (bringen Sie Ihr Smartphone mit), gleich vor Ort oder auch daheim.

Ab dem 15.12.2021 ist das Bild in der Thomaskirche vor den Stufen zum Altar aufgebaut und für Sie bereit.

Kasper reist nach Montebamboli

Kleinreuther Puppentheater findet nicht statt

Leider muss das Kleinreuther Puppentheater „Kasper reist nach Montebamboli“ am 27. November 2021 aufgrund der aktuellen Lage abgesagt werden.

Die Geschichte wird aber statt dessen aufgezeichnet, so dass ihr Kasper auf seiner Reise nach Montebamboli trotzdem begleiten könnt. Den Link dazu findet ihr hier, sobald das Video online steht.

Plakat Puppentheater

Perspektive

In der Thomaskirche steht links im Altarraum eine Figur deren Kopf fehlt, ein altes Kunstwerk eben. So dachte ich bis vor Kurzem. Ich war verblüfft, als ich neulich zum ersten Mal die Skulptur bewusst aus der Nähe betrachtet habe. Beim genaueren Betrachten hat sich herausgestellt, dass ich mich getäuscht habe: Die Figur ist vollständig und zeigt Christopherus mit dem Jesuskind.

Wie oft liege ich auch mit meinen Einschätzungen über andere Menschen falsch? Ich bilde mir vorschnell eine Meinung, stecke sie in Schubladen, drücke ihnen einen Stempel auf und meine sie zu kennen. Wenn ich mir Zeit für mein Gegenüber nehme, näher hinsehe, dann werde ich offen für die Begegnung und erlebe dadurch auch immer wieder Überraschungen und spannende Begegnungen. Wenn Sie das nächste Mal jemanden begegnen, nehmen Sie sich Zeit, sehen Sie genauer hin, es lohnt sich bestimmt.

Nachtrag

Die schwarze Christopherus-Figur ist ein Geschenk der evangelischen Gemeinde im heutigen polnischen Bytom, ehemals Beuthen/Oberschlesien. Pfarrer Berger, bis 1991 Pfarrer unserer Gemeinde, hielt dorthin Kontakt. Der ihm nachfolgende Pfarrer Lennert unternahm sogar mit einigen Gemeindegliedern eine Fahrt zu dieser Gemeinde und es erfolgte ein Gegenbesuch bei uns. Die Skulptur ist aus Steinkohle gefertigt, was darauf hinweist, dass in der Gegend um Bytom vor allem Steinkohle abgebaut wurde.

Markus Koppenmeier

Wohnungen gesucht!

Gerne teilen wir nachfolgenden Aufruf der Thomasgemeinde und bitten um Ihre Mithilfe.

Symbolbild: Wohnungssuche

Zum Jahresende müssen „unsere“ zwei Mietparteien das Pfarrhaus der Thomaskirche verlassen, da die Mietverträge aufgrund des zukünftigen Bauvorhabens nicht mehr verlängert werden konnten.

Bisher blieben ihre Bemühungen neue Wohnungen zu finden leider ohne Erfolg. Falls Sie etwas wissen oder hören sollten über freiwerdende Wohnungen, würden sich „unsere“ Mieter sehr darüber freuen.
Die Kontaktaufnahme würde über das Pfarramt der Thomaskirche erfolgen.

Ihr Pfarramt der Thomaskirche

Herzlich Willkommen, Juliane und Matthias Jung!

Mitte Juli beginnen wir als Pfarrersehepaar unseren Dienst in der Thomasgemeinde: Pfarrerin Juliane Jung und Pfarrer Matthias Jung.

Foto von Juliane und Matthias Jung im Grünen

Als gebürtige Unterfränkin mit Wurzeln in der Rhön und gebürtiger Nürnberger/„Gosddnhuufer“ haben wir in unseren bisherigen Kirchengemeinden immer im schönen Mittelfranken gelebt und gearbeitet, meist im „Speckgürtel“ des fränkischen Ballungsraumes, zuletzt jedoch in Großhaslach, einer ländlichen Gemeinde bei Heilsbronn. Dass wir künftig in der Frankenmetropole selbst wohnen und arbeiten können, freut uns sehr.

Mit unserem kleinen, einjährigen Sohn dürfen wir als Familie gerade eine wunderbare Zeit erleben: Zwar muss er sich viele Dinge erst aneignen; doch lernt er von Woche zu Woche dazu; er begreift und wächst – langsam aber beständig; und er freut sich über die einfachsten Dinge. Das alles mitzuerleben, ist sehr spannend für uns und wir sind Gott unendlich dankbar dafür.

Ganz ähnlich sind wir gespannt, was Gott in Ihrer Gemeinde hat wachsen und reifen lassen. Besonders reizvoll finden wir da die Aufgabe, in einer Großstadtgemeinde mit unterschiedlichsten Glaubens- und Lebensgeschichten stets neu und auf einladende Weise „christliche Gemeinde“ zu leben und zu gestalten – und das alles im Miteinander mit dem Kirchenvorstand, den Ehrenamtlichen und dem Team der Hauptamtlichen.

Was wir dazu mitbringen können, ist neben etlicher Erfahrung in Gemeindearbeit und Pfarramtsführung unsere je ganz persönliche Art unseren Glauben zu leben. Unsere Liebe zur Musik bringen wir ebenso gerne ein wie unsere Liebe zu Kindern und Jugendlichen.

Mit letzterer sind wir ständig herausgefordert, wenn der Alltag einer „Pachtworkfamilie“ mit Töchtern im Teenageralter und einem Einjährigen zu organisieren ist; sie lässt sich aber nähren aus der geteilten Freude und gegenseitigen Bereicherung.

Zusammen möchten wir gerne in Großreuth/Kleinreuth heimisch werden und freuen uns darauf, Sie nach und nach kennenzulernen. Es wäre schön, wenn die Umstände es zuließen, dass viele von Ihnen schon bei unserem Einführungsgottesdienst am 25. Juli dabei sein können. Herzliche Grüße!

Pfarrerin Juliane Jung und Pfarrer Matthias Jung

Einladung zur Serenade des Posaunenchores

Das Lieben bringt Groß Freud
(Das Leben in Großreuth)

Herzliche Einladung zur Serenade am Samstag, 17. Juli 2021 um 19:00 Uhr auf dem Vorplatz der Thomaskirche. Bei Regen findet die Veranstaltung in der Kirche statt.

Der Eintritt ist frei.

Was es mit den grauen Buchstaben auf sich hat, werden Sie im Verlauf des Abends erfahren. Wie immer bieten wir Ihnen eine Auswahl unseres Repertoires, von Volksliedern über Choräle bis hin zum Swing. Im Anschluss findet sich die Gelegenheit zu einem gemütlichen Beisammensein bei Brotzeit und Getränken. Den Erlös werden wir für die Reparatur unserer in die Jahre gekommenen Tuba verwenden. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Der Posaunenchor der Thomaskirche

Predigt Kantate, Einführungsgottesdienst

Einführungsgottesdienst von Pfarrerin Dr. Judith Böttcher am 02.05.2021 in der Thomaskirche in Großreuth

Symbolbild Kantate: Rotkehlchen singt auf einem Ast
Der Corona-Lockdown ließ Singvögel schöner zwitschern – haben Forscher herausgefunden. Im Gottesdienst dürfen wir nicht singen, die Vögel können wir aber den ganzen Tag hören und uns daran erfreuen.

Liebe Gemeinde,

„singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder!“ – diese uralte Aufforderung aus dem Psalm 98 ist uns heute als Wochenspruch gesagt, und er wird auch den Anhängerinnen und Anhängern Jesu damals, vor langer Zeit, in Jerusalem bekannt gewesen sein. Als Jesus auf einem Esel den Ölberg hinunterritt, wurde er neugierig und freudig begrüßt, von denen, die von ihm gehört hatten. Nachdem sie den Weg mit Tüchern und Kleidern gegen den Staub ausgelegt hatten, sangen sie auch. Wir hören den Predigttext aus dem Lukasevangelium:

Und als er schon nahe am Abhang des Ölbergs war, fing die ganze Menge der Jünger an, mit Freuden Gott zu loben mit lauter Stimme über alle Taten, die sie gesehen hatten, und sprachen: Gelobt sei, der da kommt, der König, in dem Namen des Herrn! Friede sei im Himmel und Ehre in der Höhe! Und einige von den Pharisäern in der Menge sprachen zu ihm: Meister, weise doch deine Jünger zurecht! Er antwortete und sprach: Ich sage euch: Wenn diese schweigen werden, so werden die Steine schreien.

Lukas 19, 37-40

Wenn diese schweigen, dann werden die Steine schreien.

Hören wir es, das Schreien der Steine? Wir sind hier heute zum Gottesdienst versammelt, aber statt gemeinsam als Gemeinschaft und Gemeinde zu singen am Sonntag Kantate, – das heißt schließlich „singet!“ -, müssen Sie schweigen. Wenn Jesus heute hier in Thomas einziehen würde, müssten wir uns mit 2 m Abstand in eine Reihe stellen, FFP-2-Masken vor Mund und Nase, und dürften nur entweder leise summen oder, nicht zu laut, herzlich Willkommen sagen. Hand schütteln geht natürlich auch nicht.

„Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder!“. Es gibt viele hier in der Gemeinde, die gerne Musik machen, die gerne singen, und da schließe ich mich selbst unbedingt mit ein. Der Sonntag Kantate gehört ja in vielen Gemeinden zu den Höhepunkten des kirchenmusikalischen Jahres. Viele kommen zusammen, um an einem Werk mitzuwirken. Und viele kommen, um zuzuhören. Musik geht unter die Haut. Immerhin haben wir ja heute das Glück, dass wir nicht nur die Orgel hören, sondern auch den Posaunenchor. Da spüren wir: Musik weckt Emotionen, rührt an, bringt Seiten in uns zum Schwingen, die sonst ohne Resonanz bleiben. Schon Kinder lassen sich von Musik ansprechen. Mein zweijähriger Sohn wünscht sich abends im Bett Lieder. „Der Mond scheint“- ein Lied, das ansonsten auch bekannt ist unter dem Titel „Der Mond ist aufgegangen“, mag er allabendlich am liebsten ein paar Mal hintereinander hören, mit allen vier Strophen, die ich auswendig kann.

„Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder!“ – wir alle wissen, warum wir dieser Aufforderung hier im Gottesdienst am Sonntag Kantate im Jahr 2021 nicht nachkommen, sondern lieber schweigen. Wir wollen andere Menschen schützen, sie vor der Gefahr einer Ansteckung bewahren, Solidarität zeigen, mit denen, die besonders gefährdet sind. Als Kirche müssen wir besonders vorsichtig sein. Wir dürfen unser durch das Grundrecht verbürgtes Privileg, zu öffentlicher Versammlung und Gottesdienst einladen zu dürfen, nicht leichtfertig verspielen.

Und trotzdem schmerzt es, wie so vieles schmerzt in dieser Zeit. Wir alle müssen mit den Belastungen dieser Zeit leben, die einen trifft es härter, die anderen weniger hart. Wie schon im vergangenen Jahr spüren wir den Kontrast zwischen der Natur, die gerade sprießt und grünt und blüht und in vollem Saft steht, und den Nachrichten von Krankheit, Leiden und Tod. Wenn wir uns nach Lösungen aus der Krise umblicken, türmen sich Probleme und es eröffnen sich nur mühsame, steinige Wege. Vielleicht spüren wir in uns den Schrei nach Freiheit, nach Rückkehr in den vertrauten Trott, als man selbstverständlich die Kinder zur KiTa und Schule schicken konnte, als man zur Arbeit gegangen ist, sich auf einen Kaffeeplausch mit den Kollegen in der Pause gefreut hat. Nicht wenige werden Sehnsucht verspüren nach den Zeiten, als es völlig normal war, sich mit Freunden zum Essen zu treffen, ins Museum oder Fitnessstudio zu gehen. Oder natürlich auch, sich abends zur Chorprobe zu treffen.

Angesichts dessen ist uns nicht unbedingt nach Lachen oder fröhlichem Singen zu Mute. Gerade auch dann nicht, wenn wir uns bewusst machen, dass wir immer noch auf einem höchst privilegiertem Niveau leben. Blicken wir nach Brasilien, merken wir, dass die Krise nicht alle gleich trifft. Da gibt es menschliche Tragödien und soziale Abgründe, von denen wir uns kaum eine Vorstellung machen können. Es ist dann unsere innere Stimme der Vernunft, die uns das fröhliche Liedchen verbietet.

Manchmal hilft da ein Blick in die Vergangenheit.

Wie haben Menschen vor uns Krisen gemeistert – Krisen, die die Menschen noch weit dramatischer getroffen haben? Und vor allem: Wie haben sie Auswege gefunden und wie blicken sie heute auf diese Zeiten zurück?

Vor wenigen Jahren habe ich die Kathedrale von Coventry in Mittelengland besucht. Dort findet man heute eine Ruine. Die mittelalterliche Kathedrale wurde 1940 von der  deutschen Luftwaffe in Schutt und Asche gelegt. Übriggeblieben sind der Glockenturm und Trümmer, die uns noch eine Ahnung von der alten Größe und Schönheit des Bauwerks geben. Singen kann hier niemand mehr. Stattdessen reden, ja schreien die Steine von Gewalt und Krieg und sinnloser Zerstörung.

Daneben jedoch steht ein modernes Bauwerk, die neue Kathedrale, 1962 eingeweiht. An der Stirnseite hängt ein riesiger Wandteppich, das den auferstandenen Christus zeigt, der segnend zur Versöhnung aufruft. Ebenfalls in der Kathedrale findet man das berühmte Nagelkreuz, das zu einem Symbol der Versöhnungskraft und der transnationalen Verbindung wurde. In diesem Bauwerk wird sehr viel gesungen, viel englische, ergreifende Chormusik aufgeführt, die Menschen zusammenführt zu Gottes Lob.

Für mich ist diese Doppelkathedrale ein Sinnbild dafür, wie Krisen gemeistert werden können. Man muss nicht krampfhaft in jeder Krise die Chance suchen. Trümmer dürfen stehenbleiben. Schwere, harte Steine, auch in unseren Seelen, müssen nicht wegdiskutiert und beschönigt werden. Sie dürfen schreien, und wir dürfen ihnen Raum geben. Aber daneben kann es Platz für anderes geben. Für Neues, für Lichtes und Helles. Auch für die jubelnde Chormusik.

„Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder“ – er tut Wunder auch heute. Wie können wir davon singen, wenn wir hier im Gottesdienst schweigen müssen? Wie heißt es so schön im Wochenlied: „Du meine Seele, singe, wohl auf und singe schön. Dem, welchem alle Dinge zu Dienst und Willen stehn.“ Wir dürfen hier nicht in Gemeinschaft oder im Chor singen. Aber jeder für sich darf zuhause gerne ein Lied anstimmen.

Wer sich traut, kann ohne Begleitung zuhause dieses Kirchenlied singen. Oder sie machen das Radio an mit der Musik, die Ihnen am besten gefällt und singen dann völlig ungehemmt mit. Oder Sie stellen sich unter die Dusche und trällern dort, was Ihnen gerade in den Sinn kommt.

Denn Musik kann glücklich machen. Und Musik verweist immer auf den Schöpfer, der uns mit dieser wunderbaren Gabe ausgestattet hat. Wo Musik ins Herz einzieht, kann auch Gott einziehen. Martin Luther wird das Zitat zugeschrieben: „Musik ist die beste Gottesgabe.“ Und noch weiter: „Wer singt, betet doppelt.“ So lade ich Sie ein, heute am Sonntag Kantate zuhause doppelt zu beten. Und hier zu schweigen. Wer aber schweigt, kann umso besser zuhören. Zum Beispiel auch jetzt auf die Orgelmusik und den Bläserklang.

Und der Friede Gottes, der höher ist als all unsere Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.     

Dr. Judith Böttcher, Pfarrerin

Herzlich Willkommen, Judith Böttcher!

Mein Name ist Judith Böttcher, und ich werde ab 1. Mai mit einer halben Stelle Pfarrerin in der Thomaskirche sein. Momentan bin ich noch Pfarrerin in Kolbermoor bei Rosenheim. Nach fast sieben Jahren in Oberbayern freue ich mich sehr darauf, zusammen mit meinem zweijährigen Sohn in meine Heimatstadt Nürnberg zurückzukehren.

In Fürth habe ich mein Abitur abgelegt, in Erlangen studiert und in der Nürnberger Südstadt (Lichtenhof) mein Vikariat durchlaufen. Allerdings gab es noch viele weitere Zwischenstationen. Studiert habe ich auch in Heidelberg und in Sao Leopoldo (Brasilien). Für mein Praxisjahr war ich in der Jerusalemer Altstadt. Eine kurze Zeit lang war ich Schulpfarrerin in Deggendorf. Und an meiner Dissertation zur Promotion habe ich vier Jahre lang an der Universität Oxford in Großbritannien geschrieben.

An meinem Beruf gefällt mir, dass es mir vergönnt ist, mit den unterschiedlichsten Menschen zusammenzukommen. Das ist eigentlich in fast allen Arbeitsbereichen der Fall, sei es im Gottesdienst, im Unterricht oder in der Seelsorge. Vielleicht reizt mich deshalb auch im Besonderen der Bereich Ökumene.

Am Sonntag, 2. Mai, wird Frau Böttcher in einem Festgottesdienst in der Thomaskirche in ihr neues Amt eingeführt werden. Da zu erwarten ist, dass mehr Menschen daran teilnehmen wollen, als wir pandemiebedingt derzeit Platz in der Thomaskirche haben, wird der Gottesdienst auch als live übertragen, so dass Sie auch von zu Hause aus teilnehmen können. Bitte nutzen Sie dafür diesen Link.

Nun freue ich mich darauf, in Ihrer Gemeinde zu arbeiten und mich in das Team der Hauptamtlichen einzubringen. Ich freue mich auf das Kennenlernen des engagierten Kirchenvorstands und auf die Zusammenarbeit mit den vielen Ehrenamtlichen. Ich bin gespannt auf die lebendige Gemeinde mit ihren zahlreichen Gruppen und Kreisen. Auch unter den momentan noch erschwerten Bedingungen hoffe ich auf zahlreiche erste Begegnungen und Gespräche mit Ihnen.

Bis bald!

Pfarrerin Judith Böttcher