Einladung zum Gemeindefest

Wir feiern unser Gemeindefest am Sonntag, 16. Juni 2024 ab 10:15 Uhr in und um die Stephanuskirche

Werbemotiv Gemeindefest mit gezeichneter Kirche

Programmablauf

10:15 Uhr Familiengottesdienst

Musical mit dem Rabenchor

11:30 Uhr Begrüßung

Wir bieten Ihnen an: Bratwürste, Steaks, Schäufele mit Kloß, Salate und Vegetarisches, Getränke

Eröffnung des Losverkaufs für die Tombola

Mittags: Musik vom Posaunenchor

„AlGeBrass“ aus St. Markus, Altenberg und Gebersdorf

Für Kinder und Familien

Hüpfburg, Kinderschminken und weitere Aktivstationen

13:30 Uhr Beginn Kaffee- und Kuchenverkauf

Am Nachmittag: Für Unterhaltung ist gesorgt

Musik von der Gitarrengruppe „Slowhander“ und der Akkordeongruppe

17:00 Uhr Ausklang der Veranstaltung

Einladung zum Gemeindefest

Wir feiern unser Gemeindefest am Sonntag, 18. Juni 2023 ab 10:15 Uhr in und um die Stephanuskirche

Werbemotiv Gemeindefest mit gezeichneter Kirche

Programmablauf

10:15 Uhr Familiengottesdienst

Musical mit dem Rabenchor

11:30 Uhr Begrüßung

Wir bieten Ihnen an: Bratwürste, Steaks, Schäufele mit Kloß, Salate und Vegetarisches, Getränke

Eröffnung des Losverkaufs für die Tombola

Mittags: Musik vom Posaunenchor

„AlGeBrass“ aus St. Markus, Altenberg und Gebersdorf

12:30 Uhr Beginn Familienprogramm

Start an der Hüpfburg und Kinderschminken

Außerdem gibt es Kreativstationen mit dem Motto: Hindernisse überwinden

12:30 Uhr – 13:30 Uhr Bastelstation mit dem Kindergarten
13:30 Uhr – 14:30 Uhr Hindernislauf mit der Kirche Kunterbunt

13:30 Uhr Beginn Kaffee- und Kuchenverkauf

Am Nachmittag: Musik von der Gitarrengruppe

„Slowhander“ aus Gebersdorf

17:00 Uhr Ausklang der Veranstaltung

Neues Altar- und Kanzelparament in der Stephanuskirche

Blick in den Altarraum der Stephanuskirche mit den neuen Paramenten

Wenn Sie in der Karwoche oder in den vergangenen Monaten bei einer Trauerfeier in unserer Stephanuskirche waren, sind Ihnen bestimmt unsere schwarzen Paramente aufgefallen, die wir von der Künstlerin Frau Beate Baberske (Paramentik Neuendettelsau) anfertigen ließen. Nach Sichtung unseres lückenhaften Paramenten-Fundus machte sich vor allem unser Bastelkreis mit einer sehr großzügigen Spende stark für die Anschaffung eines schwarzen Altar-Paraments. Zwei weitere großzügige Spenden aus dem Kirchenvorstand machten es sogar möglich, das dazu passende Kanzelparament in Auftrag zu geben. Die neuen Paramente sind wunderbar gestaltet und geben unserem Altarraum eine besondere Note!

Die Künstlerin beschreibt diese so: „Altar- und Kanzelparament verbinden goldene Linien, die in ihrer Addition mehrerer gleicher Linien jeweils ein Band in Bogenform ergeben. Der Bogen findet sich auch im Kirchenraum: er trennt den Altarbereich vom Kirchenschiff. An seiner Grenze sind die Lese-Orte platziert: links das Pult und rechts die Kanzel. Da Paramente grundsätzlich die zentralen Orte des Gottesdienstes aus ihrem Umfeld herausheben, wurde an dem Pult kein Parament platziert.

Detailansicht des Paramentes am Altar der Stephanuskirche

An der Kanzel entsteht ein Dialog aus zwei Bändern, die sich in der Mitte überlagern. Der Ort des gesprochenen Wortes wird so auch im Motiv sichtbar gemacht. Die Schnittmenge der Linien lässt einen Fisch oder ein Saatkorn entstehen, beide Motive stellen den Bezug zu Christus her. Mit seinem Tod nimmt er all unsere Sünde auf sich und sät so an Karfreitag einen Samen für ein neues Miteinander und für das Brot, das wir beim Abendmahl in Gedenken an ihn zu uns nehmen.

Jedes Band besteht aus sieben Linien, die Zahl der Vollendung. Sie verweist auf den Heiligen Geist und seine besonderen Gaben. Die Dreieinigkeit und die irdische Zahl Vier, die für die Himmelsrichtungen oder die Elemente Wasser, Feuer, Luft und Erde steht, ergeben zusammen sieben. Der Titel hebt das Besondere des Karfreitags noch einmal hervor: Nur wenn sich Himmel und Erde berühren, kann etwas so Großes passieren. Am Altar besteht das Band, das sich wie ein Tor aufspannt, aus zwölf Linien. Ihre unterschiedliche Helligkeit lässt eine perspektivische Wirkung entstehen. Das himmlische Jerusalem wird als Ort beschrieben, der von einer Mauer mit zwölf Toren umgeben ist. Hier lassen die hintereinander angeordneten Tore auch die Assoziation eines Grabes zu. Der Bogen, der sich mit einem weißen Schleier über dem festen, geerdeten, goldenen Band erhebt, überwindet das irdische, schwere Grab mit transparenter Leichtigkeit. Der Tod verliert seine Macht durch die Auferstehung Jesu.“

Die im Fundus noch vorhandenen Paramente in weiß, grün, rot und violett werden künftig (nach einer dringend notwendigen Reinigung) auch wieder die Kanzel schmücken und uns durch das Kirchenjahr begleiten.

Über weitere Spenden für unser „Kunstprojekt Paramente“ würden wir uns sehr freuen. Spendenquittungen gibt es im Pfarramt.

Gabriele Edelmann-Richter

Kehrd wärd im Frühling

Einladung Kehrd wärd rund um die Stephanuskirche in Nürnberg am Samstag, 22. April von 09-13 Uhr.

Auch dieses Jahr gibt es wieder ein Kehrd wärd rund um die Stephanuskirche und um das Gemeindehaus. Danach gibt´s a gscheide Brotzeit. Wir bedanken uns schon jetzt für Ihre Mithilfe! Sie erleichtern uns die Planung, wenn Sie Ihre Teilnahme vorher formlos im Pfarramt bekanntgeben.

Passion und Ostern

Übersicht über die Gottesdienste von Gründonnerstag bis zum Ostermontag in der Stephanuskirche

Monatsspruch April 2023

Christus ist gestorben und lebendig geworden, um Herr zu sein über Tote und Lebende.

Römer 14,9

Gründonnerstag

Karfreitag

Osternacht

Ostersonntag

Innehalten: Gebete für den Frieden

Gefaltete Hände halten eine brennende Kerze

Unsere Welt wird von gewaltsamen Konflikten und Kriegen erschüttert. Menschen verlieren alles, müssen ihre Heimat verlassen und sind auf der Flucht. Andere sterben durch Gefechte oder in direkter Folge von militärischer Gewalt.

In beiden Kirchen, Stephanus und Thomas, laden wir herzlich zu Friedensgebeten ein. In den Gebetsecken finden Sie Kerzen, Bibeltexte, Stifte und Karten für eigene Gebete und Gedanken sowie Gebetsvorschläge. Sie finden dort auch Hinweise für Spenden. Die Kirchen sind tagsüber fast immer offen.

Predigt zum Karfreitag – Christus der Versöhner

Von Pfarrerin Gabriele Edelmann-Richter am 15.04.2022 in der Stephanuskirche in Gebersdorf zu Lukas 23, 32-49

Gemälde: Gekreuzigter Jesus, einfarbig in Orange auf schwarzem Hintergrund.
Kreuzigung in Orange, Ernst Volland, 2010, akg-images/Ernst Volland

Liebe Gemeinde,

wieviel Prozent der Evangelischen besuchen wohl heute zur Todesstunde einen Gottesdienst? Wieviel Prozent der Christen überhaupt – weltweit?
In Deutschland ist der prozentuale Anteil wahrscheinlich gering. So wie auch die Anzahl der Gottesdienstbesucher konstant schwindet.
Obwohl doch die Botschaft, die vom Karfreitag ausgeht, die ganze Welt betrifft:

Am Karfreitag wurde die Welt mit Gott versöhnt!

Die ganze Welt – mit Gott versöhnt!
Alles ist in Ordnung gebracht! Kein Ärger mehr!
Bahn frei für einen Neuanfang! Ein Neuanfang für alle!
Für Würdige und Unwürdige. Für Reine und Unreine. Für Fanatiker, Gleichgültige und Träumer.

Weshalb wir uns da so sicher sein können:
Jesus spricht: „Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun!“
Jesus hat nicht gewartet, bis die Menschen unter seinem Kreuz Reue zeigten.
Gefasst und noch mit fester Stimme bittet er seinen Vater im Himmel um die Versöhnung mit der Welt!
Und dies, obwohl er ohne Zweifel auf sein Ende zuging.
Diese Selbstlosigkeit machte nicht nur die Menschen damals sprachlos.
Jesus gab sein Leben dahin für die Vielen! Er gab alles, was ein Mensch geben kann.

Genau deshalb brauchen wir uns nicht mehr zu fragen, sind wir durch unser Handeln vor Gott gerecht, sind wir seiner Gnade würdig?
Selbstverständlich sind wir das! Allein aus Gnade!
So drückte es auch schon Martin Luther aus.
Wenn uns das klar ist, fällt es uns nicht schwer, Botschafter dieser Versöhnung zu sein!
Wirklich eine ehrenvolle und überaus wichtige Aufgabe!
Denn Botschafter braucht es in unserer globalisierten Welt immer mehr.

Denken wir nur an die Botschafter, die sich weltweit für den Klimaschutz einsetzen, denken wir an Greta Thunberg oder an die Deutsche Lisa Neubauer. Unerschrocken reisen sie durch die Welt, um die Menschen vor dem Abgrund zu warnen, um die Menschen an ihre Verantwortung gegenüber den nachfolgenden Generationen zu erinnern.

Wir kennen auch Botschafter des Friedens wie Antonio Guterres von den Vereinten Nationen, oder den Dalai Lama, oder den Papst oder den einen oder anderen europäischen Politiker, der im furchtbaren Russland-Ukraine Krieg zu vermitteln versucht, um diesem Grauen ein baldiges Ende zu bereiten.

Diese Botschafter kennen wir aus den Medien.
Wir aber, alle, die wir hier sind, sind die Botschafter der Versöhnung der Welt mit dem Höchsten, mit Gott!

Als Christen sind wir zu dieser Aufgabe berufen. Das heißt aber auch, genau zu unterscheiden, wie wir die Lage sehen und wie Gott sie sieht.
Schaffen wir es, die Welt mit Gottes Augen zu sehen, mit dieser unbeschreiblichen Liebe, die er uns durch seinen Sohn erwiesen hat?
Das geht nicht so einfach.
Manchmal widerstrebt es uns sogar.
Gerade, wenn wir uns am Abend die Nachrichten anhören und die Bilder vom Leid in der Welt oder vom Leid in den Kriegsgebieten sehen.
Wie können wir mit Versöhnung und Liebe etwas ausrichten?
Auf Anhieb mag das illusorisch klingen, vielleicht etwas für Träumer, für Menschen, die leicht davon reden können, weil sie viele tausend Kilometer weg sind von den Katastrophengebieten.
Ja, es stimmt, Versöhnung kommt nicht mit Gewalt und auch nicht mit schweren Waffen daher, dennoch ist sie kraftvoll.
Versöhnung lebt von einem starken Glauben an das Gute!
Versöhnung sieht dort eine Beziehung, eine Gemeinschaft, wo sonst niemand eine sieht.
Wo alle nur Gräben und Abgründe sehen, sieht Versöhnung eine Brücke, die das überspannt.

Das sichtbare Zeichen für eine Versöhnung ist das Kreuz.

Jesus hält in seinem Kreuz diese Abgründe zwischen verschiedenen Welten zusammen, er umspannt sie, umfasst sie und bindet sie in seiner Liebe zusammen.
Durch Jesus geht zusammen, was nicht zusammengehört.
So spricht er zu dem Schwerverbrecher, der neben ihm am Kreuz hängt: „Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein!“

Genau um diese Selbstlosigkeit bitten wir regelmäßig, wenn wir das Vaterunser sprechen:
„Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern!“
Ob wir so eine Versöhnung schaffen, so wie es uns Jesus vorgelebt hat, wahrscheinlich nicht!

Im Münchner Sonntagsblatt habe ich diese Woche in einem Bericht der Theologin und Osteuropa Expertin Regina Elsner gelesen, dass die zwei orthodoxen Kirchen im Ukraine-Krieg keine Rolle spielen und wenn, dann vor allem die russisch-orthodoxe Kirche eine Unrühmliche, ist sie doch zerstritten mit der ukrainisch-orthodoxen Kirche und lässt sich von den russischen Machthabern benutzen.

Man kann nicht mit Gott versöhnt sein und selbst unversöhnt sein mit anderen!
Dabei sollten die Kirchen auf den schauen, der schon vor 2000 Jahren wusste, dass Gewalt nur Gewalt hervorbringt und absolute Liebe, ja sogar Feindesliebe die Lösung für einen Frieden sein kann.

Ein Versöhner zu sein, das kann viel kosten. Überwindung, Mut, Verzicht.
Das wissen wir alle, wenn wir in unsere Familien oder auch in unsere Nachbarschaft blicken.
Nicht jeder schafft es, den Weg einer Versöhnung zu gehen.
Versöhnung verlangt uns viel ab. Versöhnung kostet uns manchmal die letzten Nerven.

Jesus hat Versöhnung das Leben gekostet!

In dem Wissen, dass dieser hohe Preis unumgänglich ist, blieb ihm nur noch das Vertrauen auf seinen Vater im Himmel:

„Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände!“

Liebe Gemeinde, immer wenn uns das Gefühl der Ohnmacht und der Aussichtslosigkeit beschleicht, dürfen wir diese Worte Jesu nachsprechen.
Sie geben auch mir und Dir Ruhe und Kraft, durch eine schwere Zeit zu kommen!

Amen.

Gabriele Edelmann-Richter, Pfarrerin

Rückblick Weihnachtsgottesdienste

Zusammen mit dem Familiengottesdienstteam und dem Rabenchor konnten wir dank vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer zwei Familiengottesdienste an Heiligabend vor der Kirche feiern. Auch dieses Jahr mussten wir uns regelmäßig nach neuen Bestimmungen richten und unsere Pläne entsprechend anpassen. Glückliche Kinderaugen und stolze „Rabeneltern“ waren der Lohn für viele Stunden Vorbereitung.

Die Christmette fand in der von Florian Albert stimmungsvoll ausgeleuchteten Kirche mit musikalischer Begleitung durch Familie Gebhardt statt.

Nachfolgende Bilder geben Ihnen einen Einblick in das Geschehen an Heiligabend rund um unsere Stephanuskirche.