Zusammen Grenzen überwinden

Gruppenbild Konfis

„Nichts ist so beständig wie der Wandel.“ Dieses Zitat von Heraklit von Ephesus ist auch heute noch aktueller denn je. Nachdem wir unsere Gruppen der Konfirmandinnen und Konfirmanden in Thomas und Stephanus erstmalig zusammengelegt hatten, probierten wir gleich den nächsten Schritt aus. Eine gemeinsame Konfirmandenfreizeit mit der Kirchengemeinde St. Leonhard-Schweinau.

Über 40 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus den drei Kirchengemeinden meldeten sich für das Wochenende auf dem Habsberg vom 7. bis 9. Juli an. Begleitet wurden diese von Ehrenamtlichen und den Hauptberuflichen. Das Thema „Gemeinschaft“ begleitete die jungen Menschen ein Wochenende lang. Neben dem Kennenlernen standen auch viele erlebnispädagogische Einheiten auf dem Programm. Ob einmal ein kleines Wegstück in der Nacht alleine unterwegs zu sein, einen imaginären Lava-See zu überqueren oder blind ein Zelt aufzubauen, all das stärkte den Zusammenhalt der Gruppe. Der Turmbau zum Habsberg und der Gottesdienst zum Thema „Ein Leib ‒ viele Glieder“ rundeten das Programm ab. Am Sonntag Nachmittag kehrten alle wieder gut gelaunt zurück.

Ein großer Dank geht an die ehrenamtlich Mitarbeitenden, die viel Zeit und Energie in die Freizeit steckten und den Konfirmandinnen und Konfirmanden eine schöne Zeit bescherten. „Es ist beachtlich, wie diese Gruppe gewachsen ist und zu einer Einheit wurde“ resümierte eine junge Ehrenamtliche. Schön, wenn ein Wandel sich so vollziehen kann.

Armin Röder
Diakon & Jugendreferent Thomas, Stephanus und St. Leonhard-Schweinau

Einladung zur Jubelkonfirmation

Alle Jubiläum Feiernden laden wir ganz herzlich zur Jubelkonfirmation 2023 ein. In Stephanus feiern wir am 21. Mai um 10:15 Uhr Jubelkonfirmation.

Die Konfirmandinnen und Konfirmanden der Thomaskirche aus dem Jahr 1958,
die dieses Jahr eiserne Konfirmation feiern. (Bild von Sophie Osterkamp)

Folgende Jahrgänge feiern diesmal ihr Jubiläum:

1998 Silberne Konfirmation ‒ nach 25 Jahren
1973 Goldene Konfirmation ‒ nach 50 Jahren
1963 Diamantene Konfirmation ‒ nach 60 Jahren
1958 Eiserne Konfirmation ‒ nach 65 Jahren
1953 Gnadenkonfirmation ‒ nach 70 Jahren
1948 Kronjuwelenkonfirmation ‒ nach 75 Jahren
1943 Eichenkonfirmation ‒ nach 80 Jahren

Auch wenn Sie nicht in der Stephanuskirche konfirmiert wurden, aber hier leben und mit uns feiern möchten, sind Sie ganz herzlich mit eingeladen. Bitte melden Sie sich in jedem Fall im Pfarramt an.

Nun noch eine Bitte:
Sollten Ihnen Adressen von Mitkonfirmandinnen oder Mitkonfirmanden bekannt sein, bitten wir Sie, uns diese mitzuteilen, damit wir sie ebenfalls einladen können. Wir können nur die Personen persönlich einladen, deren Anschrift wir auch kennen

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

Pfarrerin Gabriele Edelmann-Richter

Von der Dunkelheit ins Licht

Eindrücke aus der Osternacht in der Stephanuskirche am 09.04.2023

Osternacht in der Stephanuskirche. Der Altar ist durch Kerzenlicht hell erleuchtet, die Bankreihen sind noch im dunkeln.

Ostern ist das älteste und höchste Fest der Christenheit. Der Gottesdienst in der Osternacht oder am frühen Ostermorgen ist zugleich Herzstück des Kirchenjahres. Christen erinnern darin weltweit an die Mitte des christlichen Glaubens: die Auferstehung Jesu Christi von den Toten nach seinem Leiden und Sterben am Kreuz. Das Osterfest ist daher Symbol für den Sieg des Lebens über den Tod.

Als aber der Sabbat vorüber war und der erste Tag der Woche anbrach, kamen Maria Magdalena und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen. Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben. Denn ein Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein weg und setzte sich darauf. Seine Erscheinung war wie der Blitz und sein Gewand weiß wie der Schnee. Die Wachen aber erbebten aus Furcht vor ihm und wurden, als wären sie tot. Aber der Engel sprach zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt und seht die Stätte, wo er gelegen hat; und geht eilends hin und sagt seinen Jüngern: Er ist auferstanden von den Toten. Und siehe, er geht vor euch hin nach Galiläa; da werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich habe es euch gesagt. Und sie gingen eilends weg vom Grab mit Furcht und großer Freude und liefen, um es seinen Jüngern zu verkündigen. Und siehe, da begegnete ihnen Jesus und sprach: Seid gegrüßt! Und sie traten zu ihm und umfassten seine Füße und fielen vor ihm nieder. Da sprach Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Geht hin und verkündigt es meinen Brüdern, dass sie nach Galiläa gehen: Dort werden sie mich sehen.

Matthäus 28.1-10

Wir haben den Ostermorgen zusammen mit Konfirmandinnen und Konfirmanden gestaltet und gemeinsam in der Dunkelheit vor der Kirche am Feuer begonnen. Es erinnert uns aber auch an die Nacht als Jesus im Garten Getsemane mit seinem Vater und sich selbst gerungen hat. Der Karfreitag ist noch präsent – Leid, Krankheit und Tod prägen unser Leben. Doch diese Nacht ist anders als andere Nächte. Sie hat einen anderen Morgen. Einen Morgen, der verkündet. Der Tot hat nicht mehr das letzte Wort. Gott schenkt das Leben, das stärker ist als der Tod.

Der Herr ist auferstanden
Er ist wahrhaftig auferstanden!

Gottes bergende Nähe haben wir in unserer Kirche erlebt. Mit dem Licht der Osterkerze wurden nach und nach auch alle anderen Kerzen entzündet und zusammen mit dem neuen Tag wurde es heller und heller.

Der HERR ist auferstanden!

Eindrücke aus der Osternacht in der Stephanuskirche am 17.04.2022

Osternacht in der Stephanuskirche. Der Altar ist durch Kerzenlicht hell erleuchtet, die Bankreihen sind noch im dunkeln.

Ostern ist das älteste und höchste Fest der Christenheit. Der Gottesdienst in der Osternacht oder am frühen Ostermorgen ist zugleich Herzstück des Kirchenjahres. Christen erinnern darin weltweit an die Mitte des christlichen Glaubens: die Auferstehung Jesu Christi von den Toten nach seinem Leiden und Sterben am Kreuz. Das Osterfest ist daher Symbol für den Sieg des Lebens über den Tod.

Als aber der Sabbat vorüber war und der erste Tag der Woche anbrach, kamen Maria Magdalena und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen. Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben. Denn ein Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein weg und setzte sich darauf. Seine Erscheinung war wie der Blitz und sein Gewand weiß wie der Schnee. Die Wachen aber erbebten aus Furcht vor ihm und wurden, als wären sie tot. Aber der Engel sprach zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt und seht die Stätte, wo er gelegen hat; und geht eilends hin und sagt seinen Jüngern: Er ist auferstanden von den Toten. Und siehe, er geht vor euch hin nach Galiläa; da werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich habe es euch gesagt. Und sie gingen eilends weg vom Grab mit Furcht und großer Freude und liefen, um es seinen Jüngern zu verkündigen. Und siehe, da begegnete ihnen Jesus und sprach: Seid gegrüßt! Und sie traten zu ihm und umfassten seine Füße und fielen vor ihm nieder. Da sprach Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Geht hin und verkündigt es meinen Brüdern, dass sie nach Galiläa gehen: Dort werden sie mich sehen.

Matthäus 28.1-10

Wir haben den Ostermorgen zusammen mit Konfirmandinnen und Konfirmanden gestaltet und gemeinsam in der Dunkelheit vor der Kirche am Feuer begonnen. Das brennende Feuer erinnert an den brennenden, aber nicht verbrennenden Dornbusch, in dem sich Gott an Mose gewandt hat. Es erinnert uns aber auch an die Nacht als Jesus im Garten Getsemane mit seinem Vater und sich selbst gerungen hat. Der Karfreitag ist noch präsent – Leid, Krankheit und Tod prägen unser Leben. Doch diese Nacht ist anders als andere Nächte. Sie hat einen anderen Morgen. Einen Morgen, der verkündet. Der Tot hat nicht mehr das letzte Wort. Gott schenkt das Leben, das stärker ist als der Tod.

Der Herr ist auferstanden
Er ist wahrhaftig auferstanden!

Gottes bergende Nähe haben wir in unserer Kirche erlebt. Mit dem Licht der Osterkerze wurden nach und nach auch alle anderen Kerzen entzündet und zusammen mit dem neuen Tag wurde es heller und heller.

Osterfeuer vor der Stephanuskirche, im Hintergrund ist in der Kirche schwach beleuchtet das Kreuz zu sehen.

Das Osterfeuer

Der Feuerschein ist ein Zeichen für den lebenden Jesus Christus. Am Ostermorgen entzünden wir es vor der Kirche. Später wird in die Kirche die neue, große Osterkerze hineingetragen. Es gibt immer nur eine Osterkerze pro Kirche. Sie wird ein Jahr lang in jedem Gottesdienst wieder angezündet. Die Kerze soll ein Zeichen für das Licht des Ostermorgens sein, an dem Jesus Christus auferstand.

Die Gemeinde versammelt sich am Ostermorgen um das Osterfeuer vor der Stephanuskirche

Die neue Osterkerze

Auch dieses Jahr wurde die Osterkerze wieder durch unseren fleißigen Bastelkreis gestaltet. Wir laden Sie ein, die Kerze an Ostern in der Kirche zu entdecken. Dort können Sie sich auch ein Osterlicht für zuhause mitnehmen.

Jesus Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern das Licht des Lebens haben. Das Licht von Ostern will auch unser Leben erhellen.

Das Licht von Ostern erhellt unser Leben, denn Gott wird abwischen alle Tränen und Gott gibt, was wir zum Leben im Lichte von Ostern brauchen. Er schenkt uns: Glaube, Hoffnung und Liebe.

Das Licht von Ostern erhellt unser Leben. Wir können lieben und lassen uns lieben – nehmen und geben, weil wir keine Angst haben müssen zu kurz zu kommen, weil Gott uns unseren Lebenshunger stillt.

Ostern ist zum Fest des Lebens geworden, weil Gottes Liebe stärker ist als der Tod. Ostern ist zum Fest der Freude geworden. Denn er, unser Herr ist auch jetzt in unserer Mitte gegenwärtig.

Die Osterkerze für das Jahr 2022 brennt den ersten Tag am Ostermorgen in der Kirche.

Konfirmandenfreizeit Anfang April ‒ kein Aprilscherz

Konfirmanden der Thomas- und Stephanuskirche auf der Freizeit im Jugendhaus in Habsberg.

Lange haben wir gebangt, ob wir für die diesjährigen Konfis eine Freizeit anbieten können. Glücklicherweise haben es die staatlichen Lockerungen dann Anfang April möglich gemacht. Gut gelaunt fuhren wir durch eine verschneite Landschaft hoch zum Jugendhaus Habsberg.

Das Wochenende stand unter dem Motto: „In Gemeinschaft leben“. Unsere zwei Konfi-Gruppen der Stephanus- und der Thomaskirche erlebten spielerisch, mit Geschick und großem Spaß, wie wichtig ein gutes Miteinander ist, wenn man erfolgreich sein möchte. Das großzügig gehaltene Jugendhaus auf dem Habsberg ermöglichte es uns, dass die große Gruppe von 34 Konfis und 6 Mitarbeitenden der Evangelischen Jugend sowohl in der großen Runde als auch immer wieder in Kleingruppen die unterschiedlichsten Übungen zum genauen Kennenlernen, zur Gruppendynamik und einem guten Miteinander machen konnte. Ihre Freizeit verbrachten die Konfis beim Billard, am Kicker, beim Schneespaziergang, bei einem Besuch in der Wallfahrtsbasilika, beim Chillen auf den Zimmern oder beim Streicheln der Hauskatze, die von uns Nürnbergern begeistert war. Natürlich gab es täglich auch geistliche Impulse und am Sonntagmorgen wurde ein gemeinsam gestalteter Gottesdienst gefeiert. Da die Schlafenszeit in den beiden Nächten von allen auf ein Minimum reduziert wurde, fuhren wir am Sonntag nach dem Mittagessen erschöpft, aber glücklich und zufrieden nach Hause. Hoffentlich bleibt die Freizeit allen noch lange in guter Erinnerung, sodass wir das gute Miteinander der Jugendlichen in unseren beiden Gemeinden wahrnehmen können!

Pfarrerin Gabriele Edelmann-Richter