Gottes Gericht wird anbrechen

Monatsspruch Dezember 2022:
Der Wolf findet Schutz beim Lamm, der Panther liegt beim Böcklein. Kalb und Löwe weiden zusammen, ein kleiner Junge leitet sie.
Jesaja 11,6

Ein Wolf, der Schutz beim Lamm findet, die Jungen von Kuh und Bärin, die friedvoll nebeneinander weiden. Ein Löwe, der vom Raubtier zum Pflanzenfresser wird, ein Säugling, für den die Otter keine Gefahr mehr darstellt. Bosheit und Schaden werden verschwunden sein. Es ist schier Unglaubliches, was der Prophet Jesaja seinem Volk verheißt. Eine Vision vom umfassenden Frieden, die man eigentlich kaum glauben kann. So sehr steht sie den Geschehnissen in der gegenwärtigen Welt entgegen, die für unzählige Menschen geprägt ist von Kriegen, Hunger und Leid. Wie kann das sein?

Die Friedensbotschaft von Jesaja ist in einer Zeit der Bedrängnis entstanden. Im 8. Jahrhundert vor Christus stand Israel unter der Belagerung der Assyrer. Verwüstungen und Plünderungen, niedergebrannte Häuser, Tote. All dies Leid hat Jesaja vor Augen. Es ist eine Botschaft der Hoffnung inmitten der Hoffnungslosigkeit.

Es ist kein „billiger Trost“, den Jesaja seinem Volk hier spendet, im Gegenteil. Irgendwann, so beschreibt Jesaja es, wird Gottes Gericht anbrechen. Dort, wo heute Ungerechtigkeit herrscht, wird Gott Recht schaffen. Und dann wird mit Gottes Heilszeit etwas völlig Neues entstehen. Sie wird etwas ganz anderes sein, als wir es bisher kennen oder uns vorstellen können. Aus diesem Wissen nimmt die Botschaft von Jesaja ihre Kraft: Krieg, Leid und Ungerechtigkeit sind nicht das Ende, sondern Gerechtigkeit und Frieden haben das letzte Wort.

Detlef Schneider

Gott spricht uns Gutes zu

Monatsspruch November 2022: Weh denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen, die aus sauer süß und aus süß sauer machen! Jesaja 5,20

Es ist leider an der Tagesordnung: Die eigene Mannschaft spielt schlecht, aber der Trainer redet die Leistung schön. In unserer Volkskirche gibt es handfeste Probleme, aber die Verantwortlichen reden sie klein. Eine Firma verliert durch Missmanagement Milliarden, aber ein Pressesprecher spricht verharmlosend von „Gewinn-Warnung“.

Auch im privaten Bereich werden ernsthafte Schieflagen gerne vertuscht und überspielt. In der Familie, in der Nachbarschaft. Nur damit wir den äußeren Schein wahren und so weitermachen können wie bisher. Es ist klar, dass darauf kein Segen liegen kann.

Der Prophet Jesaja spricht im Namen Gottes gar einen Fluch aus über die Reichen und Mächtigen, weil sie sich auf Kosten der Armen bereichern und die Schwächeren zur Seite drängen – alles unter dem äußeren Schein des Rechts. Warum sind wir nicht ehrlich – wenigstens vor Gott? Vor ihm können wir ohnehin nichts vertuschen. Vor Gott dürfen wir all das ansprechen, was in unserem Leben schiefläuft. Und wir können damit rechnen, dass Gott uns dabei hilft, das Böse wieder gut zu machen. Denn Gott redet uns nicht schlecht. Sondern Gott spricht uns Gutes zu.

„Gutes zusprechen“ – das heißt auf Latei­nisch: „benedicere“. Und das bedeutet auf Deutsch: „segnen“. Wenn der allmächtige und gnädige Gott uns segnet, dann sagt er damit: Ich bin dir gut! Ich helfe dir auf einen guten Weg – auch mit deinen Schattenseiten und Problemen.

Reinhard Ellsel

Gott kommt zu seinem Ziel

Monatsspruch Oktober 2022:
Groß und wunderbar sind deine Taten, Herr und Gott, du Herrscher
über die ganze Schöpfung. Gerecht
und zuverlässig sind deine Wege,
du König der Völker.
Offenbarung 15,3

Was kommt denn noch alles auf uns zu? So fragen sich viele angesichts von Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg und Klima-Wandel. Man mag schon gar nicht mehr in die Zeitung schauen.

Ein Blick in die Bibel: Die Offenbarung des Johannes ist ein Trostbuch für Bedrängte und Unterdrückte. Für sie ist es tröstlich zu wissen, dass Opfer und Täter vor Gott nicht eins und gleich gültig sind, dass ihr Leiden von Gott nicht übersehen wird. Sie wissen: Gott hat die Geschicke seiner Welt nicht aus den Händen gegeben. Gott regiert und kommt trotz aller Katastrophen zu seinem Ziel.

Der Bibeltext „Groß und wunderbar sind deine Taten, Herr und Gott, du Herrscher über die ganze Schöpfung. Gerecht und zuverlässig sind deine Wege, du König der Völker“ ist ein himmlisches Loblied von Christen, die von Gott gerettet worden sind. In diesem Loblied ist von Gottes Allmacht die Rede! Allmacht – das ist im wahrsten Sinne des Wortes nicht unsere Sache. Allmacht ‒ das ist die uns abgewandte, unzugängliche Seite Gottes. Sie schränkt unsere menschlichen Allmachts-Fantasien wohltuend ein. Sie erdet uns. Nein, wir haben das Leben und die Schöpfung trotz aller technischen Möglichkeiten nicht im Griff. Aber wir können uns Gott anvertrauen und mit Worten von Gustav Heinemann trotzig und getrost bekennen: „Lasst uns der Welt antworten, wenn sie uns furchtsam machen will: Eure Herren gehen, unser Herr aber kommt!“

Reinhard Ellsel

Lebenshauch für den Menschen

Monatsspruch September 2022: Gott lieben, das ist die allerschönste Weisheit. Jesus Sirach 1,10

Das Buch Jesus Sirach ist das umfangreichste Weisheitsbuch des Alten Orients. Es ist quasi das Lehrbuch zur Bewahrung der jüdischen Identität im Dialog mit den geistigen Strömungen seiner Zeit. Jesus Sirach stellt sich die Weisheit, die im ersten Teil seines Buches die zentrale Rolle spielt, als geheimnisvolle Frau vor. Diese Frauengestalt spricht mit göttlicher Vollmacht. Manchmal handelt sie sogar wie Gott selbst.

Weisheit ist die Schöpferkraft Gottes, der Lebenshauch für den Menschen. Ich zitiere die Bibel in gerechter Sprache: Bei allen Menschen findet sie (die Weisheit) sich, je nachdem wie viel ihnen gegeben wurde, besonders hat die Ewige (Gott) sie denen verliehen, die sie (ihn) lieben. Sirach 1,10 übersetzt Luther so: Gott hat sie ausgeschüttet über alle seine Werke und über alle Menschen nach seinem Gefallen und gibt sie denen, die ihn lieben.

Das heißt ja, dass auch ich etwas von Gottes Weisheit abbekommen habe. Ich verbinde mit Weisheit Milde, ältere weise Männer und Frauen, die in sich selbst ruhen und ihre klugen Ratschläge an die jungen, wilden Generationen weitergeben. Weisheit ist mehr als Wissen und Erfahrung. Weisheit beschreibt auch die Fähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen.

Ich glaube, weil ich Gott liebe, habe ich Anteil an seiner Weisheit, die sowohl Gottes Schöpferkraft als auch deren Ergebnis umfasst. Ich glaube, weil mich Gott liebt, schenkt er mir die Fähigkeit, unsere Erde zu erhalten.

Carmen Jäger

Die Bäume würden jubeln …

Monatsspruch August 2022: Jubeln sollen die Bäume des Waldes vor dem HERRN, denn er kommt, um die Erde zu richten. 1. Chronik 16,33

Zu trockene Sommer, viele heftige Stürme – und der Borkenkäfer hat ein leichtes Spiel. Baumriesen, die hundert Jahre und länger die Landschaft prägten, sterben und geben ein trauriges Bild ab. In der Bibel finden sich viele Beispiele, was Bäume für die Welt sein können: Schutz vor Unwettern, Lebensraum für Mensch und Tier, Symbol für die Kraft und Güte Gottes und die Stärke des Glaubens.

Gott ist Schöpfer und Richter der Welt. Die Bibel verweist darauf, dass Mensch, Tier und Umwelt sich glücklich schätzen können, diesen Gott, der die Feinde richtet, an seiner Seite zu haben.

Ist uns schon mal die Idee gekommen, dass wir selbst die Feinde sind und den Richtspruch Gottes fürchten sollten? Ich stelle mir vor die Natur, die Bäume klagen an. Es ist ja augenfällig, dass unser Umgang mit der Schöpfung zu dem traurigen Bild führt, das zum Beispiel die Wälder abgeben. Die Bäume hätten allen Grund zum Jubel, wenn den Tätern endlich das Handwerk gelegt würde.

Wir stimmen nur zu gern in die Jubelpsalmen ein, preisen Gottes Schöpferkraft und hoffen darauf, dass Gott sein Werk beschützt. Ja, beschützt, aber vor wem? Wir denken oft: Die Gottlosen sind die Feinde. Wie weit weg sind wir aber selbst von Gott, dass wir seine Schöpfung, unsere Welt zum Teufel gehen lassen?
Die Bäume des Waldes würden jedenfalls jubeln, wenn ihren Peinigern das Handwerk gelegt würde.

Carmen Jäger

Gott verleiht neue Kraft

Monatsspruch Juli 2022: Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott. Psalm 42,3


So richtig Durst haben? Dieses Gefühl kennt vielleicht, wer einmal seine Wasserflasche einmal vergessen hat – beim Sport an einem heißen Sommertag etwa. Aber eigentlich ist für uns „Durst“ selten geworden. Denn die Wasserflasche ist in den allermeisten Fällen schnell gezückt, immer in Griffnähe. Sie ist allgegenwärtig – immer verfügbar, genau wie das Wasser selbst. Zumindest in den westlichen Teilen der Welt.

Früher war das anders. Wasser war selten und kostbar. Die Menschen im alten Israel kannten den Durst. Die Wüste lag bei ihnen vor der Haustür. Wer auf Reisen ging, der musste sich seinen Wasservorrat gut einteilen. Bloß nichts verschwenden, jeder einzelne Tropfen war wertvoll! Wem in der Wüste das Wasser ausging, für den konnte das den sicheren Tod bedeuten.

„Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott.“ Diese Worte benutzt der Beter im 42. Psalm. Es ist ein eindrucksvoller Vergleich. Denn so wie der Körper dürstet, um lebendig zu bleiben, so dürstet auch die Seele. Für den Beter steht fest: Was seine Seele zum Leben braucht wie der Körper das Wasser, ist Gott. Er selbst ist die Quelle des Lebens und der, der das Leben erhält, der lebendig macht.

Und: Gott selbst ist lebendig. Wer sich an Gott wendet kann spüren, wie Gott den Durst der Seele löscht, wie er neue Kraft verleiht und immer wieder neu lebendig macht. So wie Wasser an einem heißen Sommertag.

Detlef Schneider

Gottes besonderer Schutz

Monatsspruch Juni 2022: Lege mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel auf deinen Arm. Denn Liebe ist stark wie der Tod. Hoheslied 8,6

Siegel – diese Aufdrucke sind uralt. Schon in Zeiten des Alten Testaments verwendeten Menschen sie als Stempel, um mit ihnen Briefe, Prophezeiungen oder Verträge als gültig zu erklären. Zudem dienten Siegel dazu, Eigentumsverhältnisse festzuhalten. Töpfe oder Krüge wurden mit ihnen gekennzeichnet. War etwa der Inhalt eines Kruges für den König oder den Tempel bestimmt, fand sich ein entsprechendes Siegel im jeweiligen Henkel.

Siegel waren wertvoll und galten als ein Zeichen von Macht. Wer eines besaß, trug es zur sicheren Aufbewahrung am Körper – etwa an einer Schnur um den Hals oder als Siegelring. Der Siegelring eines Königs etwa wies seinen Besitzer als dessen Stellvertreter aus. „Lege mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel auf deinen Arm. Denn Liebe ist stark wie der Tod“, so ist es im Hohelied Salomos zu lesen. Es ist die stärkste mögliche Verbindung, die das Hohelied hier beschreibt: Das Siegel kennzeichnet die Zugehörigkeit des Menschen zu Gott. Wem Gott sein Siegel auflegt, der steht unter seinem besonderen Schutz. Das Siegel drückt aus, dass der Mensch Gott lieb und teuer ist, dass er sich Gottes Zuneigung und Liebe gewiss sein kann.

Und dies gilt für immer, bis in alle Ewigkeit und über den Tod hinaus. Im Hohelied heißt es dazu weiter: „Viele Wasser können die Liebe nicht auslöschen noch die Ströme sie ertränken. Wenn einer alles Gut in seinem Haus um die Liebe geben wollte, würde man ihn verspotten“ (Hohelied 8,7).

Detlef Schneider

Angedacht im Juni

Das Pfarramtssiegel liegt sicher verwahrt im Tresor unserer Kirchengemeinde. Es ist wertvoll für uns, für unsere tägliche Arbeit, denn damit bezeugen wir, dass eine Urkunde echt ist. Es wird in Tinte getaucht und auf das Schriftstück aufgebracht. Ab diesem Zeitpunkt ist es nicht mehr von diesem Papier zu entfernen.

Siegel sind fest und untrennbar mit ihrer Unterlage verbunden. Das Wachssiegel ist bei Liebesbriefen ein Zeichen für den Schatz, der sich im Umschlag befindet.
Ein Zeichen dafür, dass der Inhalt nur für einen, ganz bestimmten Menschen bestimmt ist.

Zur Zeit des Alten Testamentes waren in Israel Stempelsiegel üblich. Sie wurden in den feuchten Ton eingedrückt und waren fortan fester Bestandteil eines Gegenstandes, z. B. eines Kruges.

Da sie auch damals schon zur Beurkundung und als Eigentumszeichen dienten, wurden Siegel oft als Ring am Finger oder als Kette um den Hals, ganz nah am Herzen, getragen.

Monatsspruch Juni 2022: Lege mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel auf deinen Arm. Denn Liebe ist stark wie der Tod. Hoheslied 8,6

Das Herz ist der Ort, wo sich Gefühle und Gedanken abspielen. Mit unseren Armen handeln wir, tun wir etwas. Wir sind Gott unendlich nahe, in seinen Gedanken und in allem was er tut, wenn er uns wie ein festes Siegel an sein Herz legt. Und wir gehören zu ihm, sind untrennbar mit ihm verbunden. Nichts kann uns scheiden von der Liebe Gottes, heißt es sinngemäß im Römerbrief.

Nicht einmal der Tod kann uns noch von ihm trennen, seit Jesus von den Toten auferstanden ist. Und so müsste es eigentlich heißen: Die Liebe ist stärker als der Tod!

Die Liebe zu dir ist tief eingeprägt in das Herz Gottes und nichts kann dich mehr daraus lösen!

Es grüßt Sie herzlich,

Juliane Jung, Pfarrerin Thomaskirche

Ich bin Gottes geliebtes Kind

Monatsspruch Mai 2022: Ich wünsche dir in jeder Hinsicht Wohlergehen und Gesundheit, so wie es deiner Seele wohlergeht. (3. Johannes 2)


Kennen Sie schon den Geburtstagswunsch mit den drei X? Na, Xundheit, Xundheit, Xundheit!
Ja, die Gesundheit ist ein hohes Gut. Das merkt man vor allem, wenn sie einem fehlt. So lautet ein kluges Sprichwort: „Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.“

Natürlich wird auch in der Bibel die Gesundheit hoch eingeschätzt. Da heißt es: „Es ist besser, arm zu sein und dabei frisch und gesund als reich und nicht gesund. Kein Reichtum ist zu vergleichen mit einem gesunden Körper, und kein Gut gleicht der Freude des Herzens“ (Sirach 30,14.16).

Andererseits kann unter der Überschrift „Hauptsache gesund!“ auch zu viel des Guten getan werden. Schon der Philosoph Platon hatte erkannt: „Die ständige Sorge um die Gesundheit ist auch eine Krankheit!“ Wir wissen, dass sich Freude und seelische Ausgeglichenheit förderlich auf die Gesundheit des Körpers auswirken. Diesen Zusammenhang spricht auch der Monatsspruch für Mai an: Geht es der Seele gut, gelingt Leben leichter und der Mensch fühlt sich frisch und gesund. Also: „Hauptsache gesund!“? Ja und nein! Ich gerate schnell in ein Sorgenkarussell, in dem sich alles ängstlich um mein Wohlbefinden dreht, wenn ich mich nicht dankbar auf Gott besinne, der mir mein Leben geschenkt hat und immer wieder auch Gesundheit.

Deshalb ist für mich die Hauptsache, dass ich weiß: Ich bin Gottes geliebtes Kind – und das auch gerade dann, wenn ich krank bin.

Reinhard Ellsel

Ein Schatz für unsere Seele

Monatsspruch April 2022: Maria von Magdala kam zu den Jüngern und verkündete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen. Und sie berichtete, was er ihr gesagt hatte. (Johannes 20,18)

Jesus ist von den Toten auferstanden! Die Osterbotschaft übersteigt unser intellektuelles Fassungsvermögen. Deshalb ist es gut, die biblischen Auferstehungsberichte in Ruhe zu lesen und auf sich wirken zu lassen. Sie sind ein großer Schatz für unsere Seele.

Alle vier Evangelien deuten auf dasselbe Ereignis: Jesus von Nazareth, die Liebe Gottes in Person, der Gekreuzigte, Gestorbene und Begrabene – Jesus lebt! Gott hat ihn am dritten Tag aus den Toten auferweckt. Unsere Vernunft stößt an ihre Grenzen. Und doch ist dieses schier unglaubliche Geschehen das Ereignis aus der Antike, das am besten belegt ist.

Denn die Nachfolgerinnen und Nachfolger von Jesus haben weitergesagt, was sie mit dem auferstandenen Jesus erlebt haben. Sie haben es weiter gesagt trotz großer Widerstände und Einschüchterungsversuche. Und es wurde aufgeschrieben und genau abgeschrieben und in alle Sprachen der Erde übersetzt.

Maria von Magdala war die Erste, die den Auferstandenen gesehen hat. Das war ganz in der Nähe von dem Grab, in dem er begraben war. Noch erfüllt von der Trauer über Jesu schrecklichen Tod, hat sie ihn zuerst gar nicht erkannt und ihn für einen Gärtner gehalten. Da sprach Jesus sie an: „Maria!“ Und er gab ihr den Auftrag, seinen Jüngern Bescheid zu sagen, dass er lebe.

Wenig später sahen auch die Jünger Jesus selbst. Und auch wir können erfahren und im Herzen spüren: Jesus lebt! Deshalb: Frohe Ostern!

Reinhard Ellsel